Weihnachtsmarkt Köln Alter Markt

Ausflugtipps zum Weihnachtsmarkt Köln Alter Markt

Tipp 1 zum Weihnachtsmarkt Köln Alter Markt:
Holzschnitzereien und Krippe aus Baumstämmen

Eine Besonderheit des Weihnachtsmarktes am Alter Markt sind die riesigen Holzschnitzereien des Herrgottschnitzers Paul Gartner. Es gibt zum einen eine aus einem Baumstamm geschnittene Krippenszene mit Jesuskind, Ochs und Esel auf der einen Seite und den Heiligen Drei Königen auf der anderen Seite. Diese Krippe ist die rustikalste Krippe auf dem Kölner Krippenweg. Auch das riesige Eingangsportal auf der Nordseite des Marktes ist sehenswert. Hier kann man in mehreren Rundbögen Heinzelmännchen verschiedener Handwerkszünfte bestaunen. An einem Stand kann man einige übergroße Holzschnitzereien sogar käuflich erwerben.

Tipp 2 zum Weihnachtsmarkt Köln Alter Markt:
Selbstgemachte Lutschbonbons

Beim Zuckerbäcker kann man ein Lutschbonbon oder Lolli unter Anleitung selbst kreieren. Besonders für Kinder ist dies eine Besonderheit, an die sie sich gerne zurückerinnern werden. Zudem ist es ein nettes, individuelles Mitbringsel vom Weihnachtsmarkt.

Tipp 3 zum Weihnachtsmarkt Köln Alter Markt:
Weihnachtspostamt

Am Weihnachtspostamt gibt es für Briefmarkensammler streng limitierte Heinzelbriefmarken
Für Kinder ist es aufregend, ihren Wunschzettel abzugeben, der per Post wahlweise an das Christkind in Engelskirchen oder an den Weihnachtsmann nach Norddeutschland geschickt wird. Eine Antwort ist garantiert!

Tipp 4 zum Weihnachtsmarkt Köln Alter Markt:
Bläser

An weihnachtlichen Abendstunden spielt ein Bläser-Ensemble am Jan van Werth-Brunnen stimmungsvolle Weihnachtslieder und unterstreicht somit das traditionelle Ambiente des gesamten Markts. Unser u.g. Video zeigt einen Kurzmitschnitt von Stille Nacht.

 
Der Weihnachtsmarkt Köln Alter Markt beginnt am Ende der Bechergasse und geht schließlich über zum Weihnachtsmarkt Köln Heumarkt. Er trägt auch den Namen Heinzelmännchenmarkt oder Weihnachtsmarkt Köln Altstadt – Heimat der Heinzel, da einer Legende nach die Kölner Heinzelmännchen hier ihre Heimat hatten und den faulen Kölner Handwerksmeistern über Nacht fleißig zur Seite standen. Die Heinzelmännchen verschwanden laut der Geschichte durch die Frau des Schneiders, die aufgrund ihrer Neugier Erbsen ausstreute und somit die fleißigen Helfer bei ihrer heimlichen Arbeit ertappte. 1836 wurde darüber durch August Kopisch das bekannte Heinzelmännchen-Gedicht niedergeschrieben:

Wie war zu Cölln es doch vordem,
Mit Heinzelmännchen so bequem!
Denn, war man faul:…. man legte sich
Hin auf die Bank und pflegte sich:
Da kamen bei Nacht,
Ehe man’s gedacht,
Die Männlein und schwärmten
Und klappten und lärmten
Und rupften
Und zupften
Und hüpften und trabten
Und putzten und schabten…..
Und eh ein Faulpelz noch erwacht,…
War all sein Tagewerk….. bereits gemacht!“

Neben den zahlreichen Heinzelmännchen, die man hier auf den Holzbuden überall auf dem Weihnachtsmarkt verteilt wiederfindet, gibt es noch viele weitere Dinge, die an die lange Tradition erinnern. Zum Beispiel finden sich – im Gegensatz zum Weihnachtsmarkt am Kölner Dom – urige Holzbuden vor. Auch der Eingangsbereich ist durch ein eindrucksvolles, beleuchtetes Eingangsportal geschmückt, das mit einer Höhe von ca. 6m und 7m Breite besonders ins Auge sticht. Innerhalb einiger Rundbögen befinden sich verschiedene Heinzelmännchen aus unterschiedlichen Handwerkszünften. In luftiger Höhe findet man auf mehreren sich drehenden Holzkarussellen ebenfalls kleine Heinzel und man findet in den Bäumen leuchtende Kerzen bzw. leuchtende Herzen. Am abendlich festlich beleuchteten Jan van Werth-Brunnen spielt ab und zu eine Bläsergruppe Weihnachtslieder. Ein Gendarm, der in nostalgischer Uniform gekleidet ist, hilft den Besuchern bei Fragen weiter und hat ein wachsames Auge auf Taschendiebe.

Der ganze Markt ist in unterschiedliche Weihnachtsmarkt-Gassen aufgeteilt: die Marktgasse verbindet z.B. den Alter Markt mit dem Heumarkt, wo hingegen in der Handwerkergasse einzelne Handwerkszünfte wie Sattler, Seifensieder, Buchbinder, Glasbläser oder ein Goldschmied zu finden sind. In der Krämergasse sind eine Lutscher-Manufaktur, ein Zuckerbäcker und Keramik-Geschäfte ansässig. Echte Naschkatzen kommen in der Naschgasse auf ihre Kosten. Von Spekulatius, Süßigkeiten aus Marzipan, Schokolade und Nougat sowie Printen, Stollen und Lebkuchen bis zu Gewürzen und Senf vom Kölner Senfmuseum gibt es hier alles. Weihnachtsschmuck aus dem Erzgebirge, Krippen, Nussknacker und Räuchermännchen findet man dagegen in der Weihnachtsgasse.

Für hungrige Besucher gibt es zahlreiche Alternativen: man kann z.B. in den Schankhäusern Zur Eule, Schlüters Alpenwelt oder Sankt Heinzel, einer nach skandinavischem Muster nachempfundene kleine Holzkirche mit Glockenturm, in der u.a. Weißer Glögg serviert wird. Es handelt sich dabei um eine skandinavische Version eines Rotweinpunschs, der von den Bediensteten in Lappland-Tracht ausgeschenkt wird. Heiße Himbeere oder Heiße Pflaume in Armagnac mit Sahnehäubchen sowie einen sogenannten Alpenglüher kann man dagegen in Schlüters Alpenwelt bekommen. Besonderheiten sind dagegen der 1/2 Meter Fleischspieß, ein Rib-Eye Steak im Fladenbrot oder ein Scampi-Spieß in Hummersauce, die man alle an einem Stand probieren kann. Die berühmte Kölner Metzgerei Stürmer aus der Severinstraße unterhält ebenfalls einen Stand, an dem man kulinarische Köstlichkeiten aus Fleisch für das Weihnachtsfestessen findet.

Video zum Weihnachtsmarkt Köln-Alter Markt von koeln.de:


Größere Kartenansicht zum Weihnachtsmarkt Köln Alter Markt

Dieser Beitrag wurde unter Weihnachtsmarkt Köln veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eigene Ausflugstipps oder Kommentare abgeben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*