Ausflugstipps zum Kölner Dom
Tipp 1 zum Kölner Dom:
Dombesteigung
Eine traumhafte Aussicht über ganz Köln bekommt man von der Aussichtsplattform des Kölner Doms, die man über eine Wendeltreppe an einem neugebauten seitlichen Zugang am Fundament erreichen kann. Den Glockenstuhl mit dem Dicken Pitter kann man dabei auf einer Zwischenetage besichtigen. Hier können Öffnungszeiten und Eintrittspreise zur Turmbesteigung des Kölner Doms abgerufen werden. Aktuell kostet der Eintritt für Erwachsene 3 EUR. Es gibt auch Kombikarten für Turmbesteigung und Besichtigung der Domschatzkammer. Die Turmbesteigung ist in den Monaten November bis Februar von 9:00 bis 16 Uhr und in den Monaten Mai bis September von 9:00 bis 18:00 Uhr möglich. In den Monaten März, April und Oktober ist von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Tipp 2 zum Kölner Dom:
Domschatzkammer
In der Domschatzkammer kann man über drei Etagen eindrucksvolle Monstranzen, Reliquien, kirchliche Gewänder und viele Arten christlicher Kreuze bewundern. Der Eintritt in die Domschatzkammer beträgt 5 EUR für Erwachsene, in Kombination mit der Turmbesteigung kostet alles nur 6 EUR. Geöffnet ist die Schatzkammer an allen Wochentagen (außer den Osterfeiertagen) von jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr. Es werden auch Sonderführungen angeboten.
Tipp 3 zum Kölner Dom:
Innenraum des Kölner Doms
Im Inneren des Kölner Doms sollte man sich auf jeden Fall den Schrein mit den Reliquien der Heiligen Drei Könige sowie das ungewöhnliche Dom-Fenster des Künstlers Gerhard Richter ansehen, das sich im südlichen Bereich des Domes befindet. Auch die eindrucksvollen Kirchenorgeln und die kunstvoll verzierten Altäre können hier bestaunt werden.
Tipp 4 zum Kölner Dom:
Dom Souvenirs
In einem kleinen Dom-Souvenirshop auf dem Roncalliplatz, ein wenig abseits des Domes, kann man verschiedene Souvenirs zum Kölner Dom erwerben, wie z.B. Miniaturausgaben des Doms, Kölschgläser mit Dommotiv oder Domspitzen.
Der Kölner Dom (oder auch Domkirche St. Petrus genannt) ist die zweitgrößte Kirche Europas und gehört seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe. Er gilt als wichtigste touristische Sehenswürdigkeit Deutschlands und besitzt mit dem Dicken Pitter die größte freischwebende Glocke der Welt. In einem Schrein werden die Reliquien der Heiligen Drei Könige aufbewahrt und auch der Domschatz zieht ein starkes Interesse der Touristen auf sich. Für besondere Aufmerksamkeit und viel Diskussionsstoff um den Kölner Dom sorgte das sogenannte Richter-Fenster, das im August 2007 eingeweiht wurde und, im Gegensatz zu den traditionellen Kirchenfenstern, ein modernes und abstraktes Design verkörpert. Es ist 113 m² groß, setzt sich aus insgesamt 11.500 kleinen Quadraten (Pixeln) zusammen und erinnert daher an eine grob aufgelöste Computergrafik.
Die Bauperiode des Kölner Doms war mit mehr als über 650 Jahren ausgesprochen lang. Obwohl er ein gotisches bzw. neugotisches Bauwerk ist, konnte er erst in der Preußenzeit unter König Wilhelm I. feierlich fertiggestellt werden. Der zum Bau verwendete Sandstein, hatte damals noch eine hellbeige Farbe, verwittert aber leider sehr schnell. Im Zweiten Weltkrieg wurde er von etwa 70 Fliegerbomben getroffen. Manche Dachbereiche stürzten daraufhin ein, aber die sogenannte Kölner Domplombe half dabei, einen größeren Einsturz zu verhindern. Es handelt sich dabei um eine kleine Ziegelsteinmauer, die in ca. 20 Meter als kleiner Stützpfeiler diente, nachdem am Außenbereich eine Fliegerbombe ein größeres Loch in die Außenfassade des Doms riss.
Der von Touristen meist besuchte Platz in Köln ist die sogenannte Domplatte, die Hauptbestandteil der Kölner Fußgängerzone ist. Es handelt sich dabei um einen großräumig angelegten Platz rund um den Kölner Dom, auf dem sich neben fotografierenden Touristengruppen und Künstlern auch Skater und politische Aktivisten aufhalten. Im Winter findet hier der größte Weihnachtsmarkt Kölns statt und im Sommer verabreden sich junge Leute öfters zu sogenannte Flash-Mobs. Von der Domplatte gelangt man im Norden direkt zum Kölner Hauptbahnhof und zur U-Bahn. Im Süden befindet sich mit der Hohe Straße direkt die Fußgängerzone und im Osten das Museum Ludwig sowie das Römisch Germanische Museum.



