Ausflugstipps zum Haus der Geschichte
Tipp 1 zum Haus der Geschichte:
Karikaturengalerie
Gegenüber auf der anderen Straßenseite befindet sich in einem separaten Gebäude die Karikaturengalerie mit politischen Plakaten und sonstigen satirischen Karikaturen. Auch hier ist der Eintritt kostenlos.
Tipp 2 zum Haus der Geschichte:
U-Bahn Ausstellung
Direkt angeschlossen an die U-Bahn Station Heussallee ist die U-Bahn Ausstellung. Man kann hier u.a. einen alten Bahnwaggon und verschiedene wechselnde Exponate hinter Glasvitrinen betrachten. Von hier kann man das Haus der Geschichte auch bequem barrierefrei per Rolltreppe erreichen.
Tipp 3 zum Haus der Geschichte:
Museumsshop
Im Museumsshop findet man eine riesige Auswahl an besonderen Büchern, Devotionalien und seltenen deutschen Souvenirs mit geschichtlichem Hintergrund und kulturellem Anspruch, die sich sehr gut als Geschenk und Bonner Mitbringsel eignen.
Tipp 4 zum Haus der Geschichte:
Museumsbegleitungen
Kostenlose Museumsbegleitungen, sowohl für Gruppen als auch für Einzelpersonen, können über die Homepage oder telefonisch gebucht werden. Zusätzlich können über den Besucherservice auch Führungen zum Palais Schaumburg oder zum ehemaligen Kanzlerbungalow gebucht werden.
Das Haus der Geschichte in Bonn ist vielleicht das bedeutendste und am stärktsten besuchte Museum Deutschlands. Das Museum beinhaltet eine Dauerausstellung zur Geschichte des deutschen Bundesstaates von der Zeit des zweiten Weltkrieges bis zur Gegenwart sowie sehr interessante Sonderausstellungen zu verschiedenen Themenbereichen. Es gab u.a. schon spezielle Ausstellungen zum deutschen Schlager, Loriot, Ost- und Westdeutschland etc. Es befinden sich in chronologischem Aufbau mehr als 7000 Ausstellungsstücke und 150 Medienstationen über die politische Geschichte Deutschlands im Haus, wobei großen Wert auf die Besucherführung und die erlebbare Präsentation von historischen Ereignissen und Objekten geachtet wurde. Auch die Geschichte des Alltags verschiedener Jahrzehnte wird anschaulich präsentiert.
Da das Haus der Geschichte einen öffentlichen Auftrag hat, nämlich über die Geschichte des deutschen Vaterlandes zu informieren, ist der Eintritt für jedermann frei. Die umfangreiche und museumspädagogisch tolle Aufbereitung der Geschichte macht das Museum zu einem der beliebtesten Schulausflugsziele und auch die Bonner Lokalbevölkerung besucht das Museum wegen seiner interessanten wechselnden Sonderausstellungen öfters.
Die Entstehungsgeschichte begann zur Zeit des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl, der nach seiner Amtsübernahme im Jahr 1982 den Bau einer Geschichtssammlung der Bundesrepublik Deutschland beauftragte. 1986 begann schließlich die Umsetzung mit dem Bau eines Museumsgebäudes nach dem Vorschlag von Ingeborg und Hartmut Rüdiger in Bonn-Gronau. Im Sommer 1994 eröffnete Kohl das Haus der Geschichte persönlich. Seit der Eröffnung erfreut sich das Haus der Geschichte sehr großer Beliebtheit, erhielt mehrmals den Preis Master of Excellence und wurde 1996 vom Europarat als Vorbild für alle europäische Länder erwähnt.


