Ausflugstipps zum Gilden im Zims
Tipp 1 zum Gilden im Zims:
Heimat Kölscher Helden
Das Gilden am Zims ist nicht nur ein berühmtes Kölner Brauhaus, sondern trägt seit seiner Neugestaltung im Jahr 2009 den Zusatz Heimat Kölscher Helden. So finden sich z.B. auf Bierdeckeln, der Speisekarte und an den Wänden im gesamten Restaurant Kurzbeschreibungen und Anekdoten mit Bildern von berühmten Kölnern, die der Stadt bis heute sehr viel bedeuten. Das schön gestaltete neue, aber traditionelle Design, das über ein tolles Branding im gesamten Restaurant, die gute Küche und die kölsche Gastfreundlichkeit sorgen somit für ein Ambiente, in dem sich nicht nur Kölner sehr wohl fühlen.
Tipp 2 zum Gilden im Zims:
Römermauerwerk
Im Keller des Brauhaus befindet sich ein antikes römisches Mauerwerk, das sehr gelungen in das Restaurant integriert wurde. Das Mauerwerk besteht aus einer Mischung von Basalt, Granit und Ziegeln. Auch ein antiker Brunnen wurde während der Umbauten von 2006 bis 2009 restauriert und kann von einigen Tischen aus bewundert werden. Es handelt sich hier um einen Wunschbrunnen. Während des zweiten Weltkrieges wurde nämlich die Familie Zims nach den Bombardierungen im Keller verschüttet und musste dort tagelang ausharren, bis Johann Zims eine Münze in den Brunnen warf und sich wünschte, dass sie gerettet werden, was dann auch geschah. Das Haus Zims ist mit Recht eine von mehreren Stationen des Kölner Brauhauswanderwegs.
Tipp 3 zum Gilden im Zims:
Besondere Veranstaltungen
Am 11.11. sowie an allen Karnevalstagen gibt es ausgelassene Karnevalspartys, zu denen auch Gäste wie z.B. die Kölner Altstädter auftreten. Aber auch zu Silvester kann man ein 3-Gänge-Menü inkl. Eintritt zur Silvesterparty buchen. Am 30. April findet jedes Jahr der Tanz in den Mai statt. Auf Anfrage kann man das Gilden im Zims aber auch für eigene Veranstaltungen anmieten.
Tipp 4 zum Gilden im Zims:
Fußball Live
Zu Spieltagen der Fußball-Bundesliga kann man über einen Großfernseher live die Spiele des 1.FC Köln bei einem Glas Kölsch und Kölschen Tapas verfolgen. Dies kann man z.B. im Brauhaus-Bereich Seidenstube tun.
Das Brauhaus Gilden im Zims gehört zu den schönsten Brauhäusern in Köln und befindet sich sehr zentral in der Kölner Innenstadt am Heumarkt. Das Haus stammt bereits aus dem Jahre 1163 und wurde damals, laut der Historientafel im Brauhaus, noch als Minnefusshaus bezeichnet. Ab dem Jahr 1361 wurde es als Zabelbank erwähnt, bevor 1563 der Neubau des jetzigen Haus Zims begonnen wurde. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts hieß es ab sofort Zum Sankt Peter und wurde 1920 von der Familie Zims erworben. Noch heute kann man an der Außenfassade eine kleine goldene Statue des Sankt Peter bewundern. Im Zweiten Weltkrieg wurde es von den Bombardierungen schwer getroffen und brannte nieder. Nur die Außenfassade blieb erhalten. Ab 1946 erfolgte der Wiederaufbau.
In den Jahren 2006 bis 2009 wurde das Lokal vollständig renoviert, der Gewölbekeller ausgebaut und ein modernes Branding entwickelt. Seitdem kann man in folgenden Bereichen Platz nehmen: in der Schwemme, der Galerie, dem Adenauerzimmer, dem historischen Keller mitsamt restauriertem römischen Mauerwerk und Wunschbrunnen, in einer Empore, im Brunnenzimmer oder in der Seidenstube. Die schön gestaltete Speisekarte sowie die Bierdeckel mit Kölschen Helden sind echte Hingucker. Aber auch an den Wänden kann man Portraits berühmter kölscher Persönlichkeiten finden, so dass man die Bezeichnung Heimat kölscher Helden als gelungenes Konzept bezeichnen kann.
Neben traditionellen Rheinischen Gerichten wie Himmel und Ääd, Rheinischem Sauerbraten oder selbstgemachtem Rievkooche gibt es deftige Brauhausgerichte, Schnitzel, marktfrische Salate und Gerichte in Schüsseln für mindestens zwei Personen, so wie sie früher von der Kölschen Hausmutter serviert wurden. Auch die Kleinen kommen mit Schnitzel-Sticks und Fritten rut-wieß oder Spaghetti auf ihre Kosten. Kölsche 3-Gänge- oder sogar 4-Gänge-Menüs können ebenso bestellt werden. Dazu zählen u.a. Kölsche Tapas, Kartoffelsuppe, ein Kölscher Hauptgang sowie Apfelstrudel mit Vanillesauce.


